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SUMMARY:Lesung "Alles musss man selber machen." von Christopher Wimmer
DESCRIPTION:Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Veranstaltungsreihe unter dem Namen „What´s Left…?“ geben. Die Veranstaltungsreihe beginnt im März und wird bis in den Oktober gehen. Ihr seid herzlich zu allen\nVeranstaltungen eingeladen. \nDen Auftakt macht am 14.03. um 18:30 Uhr im Café Noir eine\nBuchvorstellung vom Christopher Wimmer zum Thema: „Alles muss man selber machen. Zur Geschichte der Rätebewegung & Input zu aktuellen Situation in Rojava“\n»Alles muss man selber machen« ist ein Buch über Menschen\, die sagen: So kann es nicht weitergehen – wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand. Ob in den Straßen von Paris 1871\, den Fabriken Petrograds 1917\, den Städten und Dörfern Nordsyriens oder im Urwald von Chiapas – überall entstanden im Zuge von sozialen Konflikten und Aufständen Räte: Selbstorganisierte Zusammenschlüsse in allen gesellschaftlichen Bereichen\, die nicht nur protestieren\, sondern beginnen\, das gesamte Leben neu zu gestalten. \nChristopher Wimmer erzählt in lebendigen Szenen\, wie solche Bewegungen entstehen\, wie sie funktionieren – und woran sie oft auch scheitern. Er zeigt an unterschiedlichen historischen Beispielen\, wie Menschen Schulen und Krankenhäuser selbst verwalten\, wie sie Entscheidungen im Kollektiv treffen\, Güter verteilen\, Streit schlichten\, sich verteidigen – ohne zentrale Regierung oder Staat. Dieses Buch bringt Geschichte zum Sprechen: mit Geschichten von Mut\, Hoffnung\, aber auch Niederlagen. Es fragt\, was wir von den Rätebewegungen vergangener und heutiger Tage lernen können – für eine selbstverwaltete und demokratische Gesellschaft\, die nicht nur auf dem Papier steht\, sondern im Alltag gelebt wird. \nDa Christopher Wimmer auch ein Buch über Rojava geschrieben hat (Land der Utopie? Alltag in Rojava\, Edition Nautilus) können wir den Abend auch nutzen\, um über die aktuelle Entwicklung in Syrien und die Angriffe auf die kurdische Selbstverwaltung zu sprechen.
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SUMMARY:Is palestine a feminist issue?
DESCRIPTION:Online-Vortrag mit Cordula Trunk\nNicht erst seit dem Massaker am 7. Oktober spaltet die\nAuseinandersetzung um Antisemitismus\, Postkolonialismus und Israel die\nlinke Bewegung.\nDie mangelnde Bereitschaft\, sich mit dem eigenen Antisemitismus\nauseinanderzusetzen\, hat auch in linken feministischen Kontexten eine\nlange Tradition.\nDer Vortrag ordnet den 7. Oktober historisch ein\, beleuchtet die Rolle\nvon Social Media\, insbesondere das Streamen der sexualisierten Gewalt\,\nanalysiert die problematischen Allianzen zwischen Feminist:innen und\nAntisemit:innen und erklärt sie auf drei Ebenen: individuell\,\ntheoretisch und bewegungspolitisch.\nDer These folgend\, dass große Teile des feministischen Mainstreams einem\nvulgären Postkolonialismus anhängen\, werden sowohl Rassismus als auch\nAntisemitismus als Unterdrückungsideologie in ihren Funktionsweisen\nerläutert\, voneinander abgegrenzt und auf ihre jeweiligen Leerstellen\nhin befragt.\nIm Anschluss wird anhand von theoretischen Konzepten auf die Nähe von\n(mancher) queerfeministischer Theorie und Antisemitismus eingegangen.\nAbschließend werden bewegungspolitische Entwicklungen in der\nfeministischen und antifaschistischen Szene der letzten Jahre analysiert\nund Ansätze für die Stärkung der emanzipatorischen Linken formuliert.\nCordula Trunk ist Philosophin sowie Kulturwissenschafterin und arbeitet\nan der Universität Innsbruck. Dort promoviert sie auch zur\nfeministischen Konfliktgeschichte des Subjektbegriffs. Sie forscht in\nden Bereichen Subjektivierungsweisen\, materialistischen\nGeschlechtertheorien und Antisemitismus in subkulturellen Kontexten.\n@cordula.trunk\nBeginn: 19:00 Uhr\nCafé öffnet 18:00 Uhr\nCafé Noir\, Schauenburgstr. 5\, Karlsruhe\n\n\n04.04.: Solitheke
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