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Die distanzierte Mitte – Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland

18. März - 18:30

Kostenlos

Die Pandemiefolgen sind noch nicht bewältigt, die Inflation hoch, die Klimakrise immer virulenter, da entstehen mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und dessen Folgen für Sicherheit und Energieversorgung weitere Herausforderungen für die „Mitte“ der Gesellschaft. Unsicherheiten und Verteilungskonflikte bieten das Einfallstor für antidemokratische Positionen und rechtsextreme Ideologien, wie auch zur Abwertung der „Anderen“. Die Demokratie, ihre Grundprinzipien, Abläufe und Institutionen werden von einigen zunehmend mit Distanz betrachtet. Zugleich geht eine demokratiefeste „Mitte“ auf klare Distanz zu den Feinden der Demokratie. Will und kann sie diese Distanz überbrücken? Die aktuelle „Mitte-Studie“ 2022/23 der Friedrich-Ebert-Stiftung beleuchtet rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen und Hintergründe und regt zur Debatte an.

Referent_in: Prof. Dr. phil. Beate Küpper ist Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein und kooptiertes Mitglied der neu gegründeten Konfliktakademie (ConflictA) an der Universität Bielefeld. Sie arbeitet zu den Themen Rechtspopulismus, Vorurteile und Diskriminierung, Diversity und Integration insbesondere auch an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis.
Als Mercator Fellow ist sie der Frage nachgegangen, wie sich der Rechtspopulismus im Praxisfeld Integration und Migration bemerkbar macht und welche Handlungsstrategien sich empfehlen. Sie ist Teil der Reaktion der Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ für Wissenschaft und Praxis (Wochenschau Verlag) und ist seit 2014 Autorin der Mitte-Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Übersicht der Referent*innen:

Prof. Dr. Beate Küpper – Mitherausgeberin der Studie

Prof. Dr. Jens-Christian Wagner – Direktor Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Prof. Dr. Karim Fereidooni -Experte Rassismuskritik in pädagogischen Institutionen u. politische Bildung in der Migrationsgesellschaft,

Dr. Frank Mentrup – Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe

Layla Bürk (n.n.), Keynotespeakerin und Beraterin zu den Themen Diversität und Vielfalt

Moderatorin: Ulrike Schnellbach, Freiburger Journalistin

 

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit namhaften lokalen und regionalen Partnern statt, darunter die AWO Karlsruhe, der DGB-Bezirk Baden-Württemberg/Region Nordbaden und das Tollhaus Karlsruhe – Freier Kulturverein e.V.,  der Fachstelle Demokratie und Vielfalt und dem regionalen Demokratiezentrum beim Stadtjugendausschuss der Stadt Karlsruhe, den NaturFreunden Baden, Ortsgruppe Karlsruhe, der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung, dem Karlsruher Kind – das regionale Familienmagazin.

Ort

Tollhaus
Alter Schlachthof 35
Karlsruhe, 76131 Deutschland
Google Maps
Telefon
07 21/96 40 50
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